Feuer der Hoffnung

aus dem epischen Album ‚Lukanga Mukara‘ von MiKe – 2025

Titel 17

Brief 9

Feuer der Hoffnung

Der neunte und letzte Brief von Lukanga Mukara an seinen König handelt vom „Freideutschen Jugendtag“ (am 12. und 13. Oktober 1913 auf dem Hohen Meißner, mit rund 2.500 Teilnehmern). Zuvor hatte Lukanga drei Monate lang zurückgezogen in den Wäldern Deutschlands gelebt. 

Lukanga beschreibt seinem König in diesem Brief die Stimmung innerhalb der deutschen Jugendbewegung (Jugendbünde) zur Zeit der großen Aufbruch-, Jugend- und Reformbewegung (als Gegenbewegung zur Industrialisierung), aus der damals die Reformhäuser, die Schrebergartenidee, die deutsche Turnbewegung („Turnvater Jahn“) u.v.a. hervorgegangen sind. 

Wir wissen heute, welche dramatische Wendung die Geschichte kurz darauf genommen hat – die jungen Menschen damals aber wussten das natürlich nicht. 

Sie waren voller Hoffnung. Eben diese Hoffnung wird in Lukangas letztem Brief beschrieben – vor diesem Hintergrund ist der Text zu verstehen. 

Intro

Ich lebte im Walde, hörte die Tiere,

lernte von Regen, Sonne, Kälte und Wind.

Da kamen sie – und brachten das neue Feuer.



Strophe 

Sie hatten keine Masken,

waren so offen und frei.

Sie lachten und sangen.

Sie hörten zu, wenn einer sprach.

Und ich wusste: Dies ist Hoffnung.



Bridge 

Ein Feuer brannte in ihren Herzen,

unter Sternen und zwischen Bäumen.

Ihre Stimmen waren klar wie Wasser im Quell.

Und ich sah in ihren Augen: Die Zukunft erwacht.



Refrain

Was war ihr Weg? Der über die Berge führte.

Was war ihr Lied? Die Stimme der Wahrheit.

Was war ihr Ziel? Ein freies Volk.



Strophe 

Sie sagten: „Wahrheit soll gesprochen werden, 

nicht der Schein.“ 

Sie sangen: „Kein Rauch mehr, kein Lärm, kein 

Gekleide aus fremdem Glanz, (wir) wollen echt sein.“



Finale 

Ich sah den Glanz der Flamme in den Augen junger Menschen. Ich sah das Land, das durch sie neu erwacht.

Und ich weinte, denn ich sah: Die Zukunft ist da!



Refrain-Wiederholung 



Die Zukunft erwacht!