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Trau mich nicht (eSTeBee)

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Über Trau mich nicht (eSTeBee)

Trau mich nicht (eSTeBee)
Gattung/Stil: Hip-Hop, Rap
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Ein Stück meines Sohnes Sascha (Künstlername eSTeBee) aus seinem Album „Auf der Suche“ – klangtechnisch von mir bearbeitet, natürlich mit Saschas Genehmigung.
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Was mich an Saschas Texten immer wieder beeindruckt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit: Nichts wird beschönigt oder künstlich dramatisiert – sondern sehr offen über innere Kämpfe, Zweifel, Angst, Hoffnungslosigkeit und die Sehnsucht nach einem kleinen Stück Glück gesprochen. Viele Menschen kennen solche Gedanken – aber nur wenige wagen es, sie so direkt auszusprechen.
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Trau mich nicht
Text und Musik © eSTeBee
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[Vers 1]
Die Gedanken drehen sich im Kreis, im Kreis
Und ich weiß nicht weiter, weiß nicht weiter.
Ist es nicht gescheitert, einfach da zu sitzen,
um nicht unter dem Entscheidungsdruck zu schwitzen?
Manche ja, so habe ich gehört,
ritzen sich die Arme auf, um diesem Druck zu entkommen.
Das ist etwas, das sich nicht gehört
​
Manchmal liege ich ganz einfach da,
möchte etwas unternehmen, doch dann wird mir klar,
dass ich mich nicht selbst beherrschen kann.
Und dann nerve ich mich ja,
denke über meine Ziele nach,
denn ich habe davon so wenige erreicht.
Bitte lieber Gott, mach es für mich leicht.
Doch hat es mich einmal gepackt,
so entkomme ich der Trauer nicht.
Wie ein kleiner Lurch, ein kleiner Wicht
sitze ich dann da und trau mich nicht
Meine Güte, ich will doch nur ein wenig glücklich sein.
​
[Chorus]
(Don't tell me it's beautiful)
Dieses feste Traun steht vor mir wie eine Mauer,
und ich entkomme ihm nicht.
Gäbe es nur jemanden, der mir helfen kann,
wäre ich ganz anders dran.
Doch ich traue ihm nicht!
(Tell me why I should be nice, Don't tell me it's beautiful)
Dieses feste Traun steht vor mir wie eine Mauer
Und ich entkomme ihm nicht.
Gäbe es nur jemanden, der mir helfen kann,
wäre ich ganz anders dran
Doch ich traue ihm nicht …
Nein, ich traue mich nicht!
​
[Vers 2]
Diese Würdelosigkeit. Hätte denn nur allzu lange Streit.
Wie ein altes Ehepaar, raufe ich mich eines um das andere Haar,
eines um das andre Jahr, mir wird klar:
Ich bin eingesperrt, eingesperrt in Zwänge,
die ich selbst geschaffen hab!
Hoffnung, dieser Sache zu entkommen,
aber ist so viel, wie jemand auf dem Todesstuhl.
​
Verdammt, ich suhle mich in Eigenleid –
und ich weiß, mit dieser Haltung bringe ich es nicht sehr weit!
Doch ich kann das nicht entscheiden.
Gott wird walten, ja das habe ich gelernt.
Ist Ironie, mein Verhalten hat mich anderes gelehrt.
​
Was kann ich erreichen, wenn ich keine Hoffnung in mich lege?
Hege ich dann Zweifel an mir selbst?
Versuche ich zu stürzen? Doch ich brauche Probleme,
welche keine sind, stolpere ich, um festzustellen,
dass ich keinen Schritt weiter bin?
Ist es Gotteslästerung zu denken, dass es so nicht stimmt?
Meine Güte, ich will doch nur ein wenig glücklich sein!
​
[Chorus]
(Don't tell me it's beautiful)
Dieses feste Traun steht vor mir wie eine Mauer
und ich entkomme ihm nicht.
Gäbe es nur jemanden, der mir helfen kann,
wäre ich ganz anders dran.
Doch ich traue ihm nicht.
(Tell me why I should be nice.Don't tell me it's beautiful!)
Dieses feste Traun steht vor mir wie eine Mauer
Und ich entkomme ihm nicht.
Gäbe es nur jemanden, der mir helfen kann,
wäre ich ganz anders dran.
Doch ich traue ihm nicht!
Nein, ich traue mich nicht!
​
[Vers 3]
Ohne Hoffnung, fast verbrannt.
Was nützt mir die Rennerei?
Ich versuche zurzeit, zu mir zu kommen.
Wäre ich schon früher dazu gekommen,
meine Last zu bereinigen,
säße ich jetzt nicht im Dreck!
Dunkelheit umgibt mich.
Das Licht ist nur ein Deck.
​
Wie ein alter Tanker, ausgebeult und schmierig,
ja, so sieht mein Leben aus.
Ausgehöhlt und schwierig,
so begebe ich mich aus dem Haus, eine graue Maus.
Ja, das wäre ein Vergleich.
Habe dieses Leben satt.
Doch anstatt es zu bereinigen,
versuche ich es zu beschönigen.
Und wie es halt so ist, ziehe ich dadurch den Kürzeren.
Deshalb meide ich Entscheidungen
und renne an des Weges Hydranten
aus Angst vor Dreck.
​
Es ist ein Teufelskreis, verrückt
Alles, was ich hatte, gab ich Stück für Stück.
Nun will ich es finden,
doch die Trägheit macht Suchen schwer.
​
Woher, woher
kommt die Meinung, das, was man hat, nicht mehr zu schätzen?
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Format: FLAC-Datei
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